• juliafurdea

Glaubenssätze - was dich limitiert

Wir alle werden von Glaubenssätzen gesteuert und diese Glaubenssätze sind auch der Grund, wieso manche Menschen so erfolgreich sind und andere wiederum mit den gleichen Probleme zu kämpfen haben. Auch ich habe limitierende Glaubenssätze!

Die letzten Tage war ich offline, weil ich viel Zeit zum Nachdenken brauchte. Innerhalb weniger Tage habe ich mithilfe von Coaches einen Glaubenssatz extrahiert, der mich dorthin gebracht hat, wo ich heute bin. So weit so gut – was ist dann das Problem? Dieser besagte Glaubenssatz hilft mir jetzt nicht mehr weiter, er blockiert mich momentan weiter zu gehen und höher zu springen. Der Coach sagte zu mir: dieser Glaubenssatz hat ausgedient – jetzt brauchst du einen anderen, der deiner Lebenssituation und deinen Träumen entspricht.

Was ist mein Glaubenssatz?

Wir alle leben und handeln tagtäglich nach individuellen Glaubenssätzen. Ideen oder Lebensweisen, die wir von unserem familiären Umfeld, aus der Schulzeit und Co mitbekommen haben. Viele Glaubenssätze entstammen aus Angst, zB. die Angst, nicht gemocht zu werden, Existenzangst usw. In Angst leben ist natürlich keine schöne Lebensweise. Wir alle wollen glücklich durchs Leben gehen und die schönen Dinge des Lebens genießen. Diese angstbehafteten Glaubenssätze können dich eine Zeit lang beschützen oder motivieren, doch ab einem gewissen Zeitpunkt helfen sie nicht mehr weiter. Sie limitieren früher oder später das Erreichen eines erfüllten, glücklichen Lebens.


Beispiele für Glaubenssätze sind: Ich bin ein Versager, ich darf keine Schwäche zeigen, ich muss alles allein schaffen, ich bin zu alt/jung/klein/dumm/..., ich kann niemandem vertrauen, usw.

Stell dir unangenehme fragen

Wie gesagt: wir alle haben Glaubenssätze, nach denen wir bewusst, (vielmehr jedoch) unbewusst handeln und leben. Deshalb frage dich selbst: Nach welchem Glaubenssatz lebe ich?

Wenn diese Frage schwer zu Beantworten fällt, kann man es auch gerne runterbrechen.

Welchen Glaubenssatz/ welches Motto habe ich in Bezug auf Arbeit, Familie, Sport/Gesundheit, Erfolg, Ansehen? Es kann natürlich beliebig erweitert werden. Hier kristallisiert sich dann meist ein Muster raus. Dann geht man tiefer und stellt sich diese Fragen: Wie weit hat mich der Glaubenssatz gebracht? Warum bringt er mich jetzt nicht mehr weiter? Welchen Glaubenssatz will ich stattdessen installieren?

Trial and Error starts now

Ok, bei diesem Punkt bin ich jetzt persönlich angekommen. Ich habe meinen limitierenden Glaubenssatz erkannt. Nach einigem Ringen und Kämpfen habe ich akzeptiert, dass:

1. dieser Glaubenssatz nicht ICH bin und 2. er ausgedient hat und nicht mehr nützlich ist.

Momentan bin ich dabei, meine neuen Glaubenssätze zu formulieren. Wie will ich weiterhin leben? Nach welche Kriterien will ich mich an Arbeit, Privatleben & Co herantasten? Und immer wenn mein Kopf wieder in alte Muster verfällt, läuten meine Alarmglocken „Aha, da ist er wieder. Mein langjähriger, aber alter Glaubenssatz.“ Einen jahrzehnte alten Glaubenssatz zu eliminieren ist keine Leichtigkeit. Es wird viel Fallen und wieder Aufstehen bedeuten. Viel Hinterfragen und Nachfragen. Deshalb habe ich zum Ende dieses Blogbeitrages keinen Tipp, wie man los lässt und eine neue Person wird. Das geht leider nicht in 24 Stunden, aber ich freu mich auf diese neue Version von mir. Weil jetzt beginne ich mein eigenes Bild zu zeichnen. Meine Glaubenssätze an meinen Träumen auszurichten. Und was kann es spannenderes geben, als sein eigenes Leben bewusst zu gestalten? Ich hoffe, dieser Blogbeitrag hat euch inspiriert, die eigenen Glaubenssätze mal zu durchleuchten und zu hinterfragen.


Aber einen Buchtipp zum Thema: Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl.

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